
Israel hat angekündigt, die Testphase des Iron Beam abzuschließen, eines Laser-Verteidigungssystems, das die Art und Weise, wie Bedrohungen aus der Luft bekämpft werden – wie Mörser, Haubitzen, Drohnen und sogar von Terrorgruppen abgefeuerte Marschflugkörper – radikal verändern soll.
Das Projekt, das nun in die Umsetzungsphase eintritt, hat bereits offiziell den Namen „Or Eitan“ erhalten – zu Ehren eines israelischen Soldaten, der im Süden des Libanon gefallen ist und dessen Vater einer der Initiatoren des Systems war.
Kostengünstige und hocheffiziente Verteidigung

Im Gegensatz zum Iron Dome, der auf Abfangraketen angewiesen ist, die etwa 50.000 US-Dollar pro Stück kosten, wird jeder Schuss des Iron Beam weniger als 2 US-Dollar kosten – eine unvergleichlich wirtschaftlichere Lösung.
Darüber hinaus muss der Iron Dome nach dem Verbrauch aller Raketen nachgeladen werden, während das neue Lasersystem in der Lage ist, Tausende aufeinanderfolgende Schüsse abzugeben und somit kontinuierlichen Schutz gegen massive und langanhaltende Angriffe zu bieten.
Operative Verfügbarkeit

Die israelischen Behörden haben bestätigt, dass das Iron Beam/Or Eitan noch Ende dieses Jahres in Betrieb genommen und eingesetzt wird. Die Ankündigung unterstreicht Israels Strategie, in modernste Verteidigungstechnologien zu investieren, um asymmetrischen Bedrohungen zu begegnen, Kosten zu senken und eine größere Widerstandsfähigkeit in Konfliktsituationen zu gewährleisten.
Mit dieser Innovation will Israel seine Position als globaler Pionier bei laserbasierten Luftverteidigungssystemen festigen, gleichzeitig einem seiner Soldaten gedenken und seine Fähigkeit zur Abwehr von Sättigungsangriffen ausbauen.
Quelle und Bilder: Rafael
